Berlin - Seit Beginn der Pandemie verkündet das Robert-Koch-Institut täglich die Anzahl der offiziell bestätigten Corona-Neuinfektionen und die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz. Das Problem dabei: Die Zahlen bilden das tatsächliche Infektionsgeschehen immer erst mit einer Verzögerung von bis zu zwei Wochen ab. Dabei könnte ein An- oder Abstieg der Inzidenz bereits einige Tage im Voraus bestimmt werden – mithilfe des Berliner Abwassers.

Seit Februar dieses Jahres analysieren dafür Forschende des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin jede Woche das Abwasser Berlins auf Coronaviren. Denn nicht nur Medikamente- und Drogenrückstände lassen sich im Stuhl, Urin und Speichel nachweisen. Auch Viren wie das Sars-CoV-2-Virus hinterlassen Spuren im Abwasser.

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