Berlin - Wie entwickelte sich die Sprache? Standen am Anfang Geste oder Laute – oder beides? Das beschäftigt die Sprachwissenschaft. Berliner Forscher haben im Rahmen einer weltweiten Studie untersucht, wie Menschen Lautmalereien verstehen. Daran nahmen fast tausend Menschen aus zwölf Sprachfamilien mit insgesamt 28 Sprachen teil. Ihr Ergebnis: Lautmalereien könnten eine  entscheidende Rolle bei der Entstehung der menschlichen Sprache gespielt haben.

Was unterscheidet den Menschen von anderen Lebewesen?, lautet eine der Ausgangsfragen, wenn es um Sprache geht. Viele Tiere nutzten feste, arttypische Lautäußerungen, um zu kommunizieren – wozu Kontaktlaute, die Äußerung von Gemütsbewegungen und Warnrufe bei Gefahr gehören. Man weiß, dass zum Austausch auch andere Arten von Signalen gehören - zum Beispiel elektrische bei Zitteraalen, Gebärden bei Affen, Beschwichtigungssignale bei Hunden, die Tanzsprache bei Bienen. Manche Tiere sind auch lernfähig, was die Kommunikation betrifft. Dazu gehören Primaten, Delfine, aber auch Haustiere.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.