Berlin - Menschen werden immer mehr mit der Technologie verschmelzen, prognostizierte der Wiener Biotechnologe Markus Schmidt in einem Interview, das im Juli dieses Jahres in der Berliner Zeitung erschien. Ohne einen Gehirnchip könnten Menschen in Zukunft sogar einen Nachteil haben, so Schmidt. Karl Hecht verfasste daraufhin einen empörten Brief. Der 97-jährige Berliner Professor für Neurophysiologie schrieb, dass er in der Neurotechnologie einen massiven Einschnitt in die Natur des Menschen sehe und Gehirnchips verachte. Wir beschlossen, mit Hecht zu sprechen und besuchten ihn in seiner Wohnung in Köpenick. Ein Gespräch über die Zukunft der Menschen, die Gefahr der Technologisierung und wie man es schafft, fast 100 Jahre alt zu werden – ganz ohne Technik.

Herr Professor Hecht, Sie haben uns geschrieben, dass Sie die Neurotechnologie – also Prozesse, die unmittelbar mit unserem Nervensystem interagieren – verachten. Warum?

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