Berlin/Dunedin - Die Neuseeländer sind ganz aus dem Häuschen, völlig vernarrt – und wer will es ihnen verdenken? Schließlich können sie jetzt 24 Stunden lang, rund um die Uhr, Tag und Nacht, ein frisch geschlüpftes Königsalbatros-Küken beobachten. Und da die Webcam per Livestream in die ganze Welt sendet, kann ihnen das natürlich auch hierzulande jeder nachtun. Die perfekte Lockdown-Beschäftigung, tausend mal besser als jedes Candy-Crush-Level, da kontemplativ und zutiefst beruhigend. 

Wir hören entfernte Vogelschreie, der Wind rauscht durch die Gräser, und eingekuschelt im warmen Nest sitzt der federflauschige Nachwuchs, noch flugunfähig, erst am Sonntag ist das Küken geschlüpft. Dass die Behörden eine 24-Stunden-Überwachung auf sein Nest gerichtet haben, scheint den kleinen Vogel nicht zu interessieren – er wartet wohl nur auf seine Eltern und den Nahrungsnachschub. Der geneigte Beobachter kann derweil sein Heranwachsen live miterleben. Das Einrichten der sogenannten Royal Cam in der Kolonie der riesigen Vögel auf der Otago Halbinsel gehört mittlerweile schon fast zur Tradition an der südöstlichen Spitze der Südinsel Neuseelands.

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