Die Waldbrände in Australien haben den Lebensraum von vielen seltenen Tierarten vernichtet. Ob sich die Bestände erholen, ist eher fraglich. 
Foto:  dpa 

Berlin - In den vergangenen Tagen hat David Lindenmayer seine Frau kaum zu Gesicht bekommen. Die auf Wildtiere spezialisierte Veterinärmedizinerin war unterwegs in den von Buschfeuern betroffenen Gebieten im Südwesten Australiens. Dort musste sie etwas tun, was wohl zu den schlimmsten Tätigkeiten ihres Berufs gehört: „Sie hat verletzte Tiere eingeschläfert“, berichtet Lindenmayer, der als Landschaftsökologe und Naturschutzbiologe die seit Monaten in Flammen aufgehende Natur im Südwesten seines Landes auch selbst genau im Blick hat. „Es ist entsetzlich“, berichtet Lindenmayer, der am Centre for Resource and Environmental Studies der Australian National University in Canberra als Professor tätig ist. „So viele Tiere wurden durch die Brände schwer verletzt oder kamen dabei um.“

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