Berlin - Eine geplante Reform der Approbationsordnung für Ärzte aus dem Hause von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Berlin und vier weitere Bundesländer zu einer Bundesratsinitiative bewegt, die diese neue Regelung des Medizinstudiums „praxistauglich“ machen soll. Seit Monaten gibt es um die Neuregelung Konflikte, weil die Länder Mehrkosten und eine Verringerung der Zahl dringend notwendiger Medizinstudienplätze befürchten.

Die Approbationsordnung gilt den Ländern als überbürokratisiert, obwohl sie im Grundsatz begrüßt wird. So fände man es beispielsweise wegen einer verbesserten Praxisausrichtung richtig, dass die angehenden Mediziner schon im ersten und nicht erst im fünften Semester zu Lehrzwecken an Patienten heran dürfen sollen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.