„Zurzeit hat die Wissenschaft einen Auftritt, wie sie ihn noch nie hatte“, sagt Ulrich Dirnagl, Leiter des QUEST Center am Berlin Institute of Health und Institutsdirektor an der Charité.
Foto:  AFP/Handout / National Institutes of Health

Berlin - Die Mahnungen mehren sich. Eine der ersten kam von John Ioannidis, dem streitbaren und provokativen Professor von der Stanford University in den USA. „Während die Corona-Pandemie um sich greift, treffen wir Entscheidungen, ohne verlässliche Daten zu haben“, warnte er Mitte März in einem Meinungsbeitrag für den Fachdienst Statnews. Es sei unklar, wie groß die Sterblichkeit sei. Es sei unklar, ob die getroffenen Maßnahmen überhaupt wirken. Und es bestehe die große Gefahr, dass es aufgrund der Maßnahmen zu Todesfällen in anderen Bereichen komme. 

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