Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Konzert der Berliner Philharmoniker.
Foto: imago images/Brigani Art

Berlin - Über eine am Montag veröffentlichte Stellungnahme zum Publikumsbetrieb in Konzert- und Opernhäusern während der Covid-19-Pandemie ist eine Diskussion entbrannt. In dem vier Seiten umfassenden Papier erläutern vier Wissenschaftler der Berliner Charité, unter welchen Bedingungen sie eine weitere Normalisierung des Publikumsbetriebs bei Konzert- und Opernveranstaltungen für möglich halten. Noch am gleichen Tag distanzierte sich der Vorstand der Charité via Twitter von dem Papier und wies darauf hin, dass es nicht abgestimmt sei und nicht die Position des Vorstands wiedergebe.

Die Empfehlungen der Charité-Forscher um Stefan Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, und Petra Gastmeier, Direktorin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin, erscheinen durchaus mutig. So halten die Experten sogar eine Rückkehr zu vollen Sitzreihen für vertretbar, wenn zum Beispiel alle Besucher auch während der Konzerte Mund-Nasen-Schutz tragen, die Räume ausreichend mit Frischluft versorgt werden, die Kontaktpersonen-Nachverfolgung möglich ist und weitere rigide Hygiene-Regeln befolgt werden.

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