Neun Jahre lang schluckte Maggie Fricke jeden Tag eine kleine Tablette, die sie vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen sollte. Dann hatte sie die Pille „im wahrsten Sinne des Wortes satt“, wie sie sagt. Erst als Fricke wieder einen Partner hatte, machte sie sich erneut Gedanken über Verhütung. Zurück zur Pille wollte sie nicht, bei einer Kupferspirale hatte sie Angst vor Regelschmerzen. „Aus Mangel an Alternativen entschied ich mich für die natürliche Verhütung.“ In ihrem Blog „wearetheladies.de“ berichtet sie von ihren Erfahrungen.

So wie Maggie Fricke geht es auch anderen Frauen. Eine hormonelle Verhütung – zum Beispiel per Pille, Ring, Pflaster oder Spirale – stellt immer einen Eingriff in den Hormonhaushalt des Körpers dar und kann Nebenwirkungen haben: Das Thrombose-Risiko ist erheblich erhöht, manche Frauen beklagen sexuelle Lustlosigkeit, andere berichten von Depressionen. Die eine oder andere denkt deshalb über Alternativen nach. Wer nicht dauerhaft mit Kondomen verhüten will, kann es mit der natürlichen Familienplanung – kurz NFP – versuchen. Dabei helfen mittlerweile eine Reihe von Smartphone-Apps.

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