Berlin - Für Cleo ist das Coronavirus ein „rundes Ding mit 1000 Stacheln“. Wenn man es einmal hat, bekommt man Schnupfen, ziemlich fiesen Husten oder Halsweh und Fieber, erklärt sie. Was eine Quarantäne ist, weiß sie auch. Als in der Kita-Gruppe ihrer kleinen Schwester ein Corona-Fall auftauchte, musste sie mit ihrer Familie zu Hause bleiben und durfte niemanden treffen. Einen Schnelltest hat sie schon von ihrer Mama durchgeführt bekommen, bevor ihre Großeltern an Ostern zu Besuch kamen. „Es tat kurz weh und hat ziemlich in der Nase gekitzelt“, erinnert sich das kleine Mädchen mit den grün-blauen Augen zurück.

Cleo ist fünf Jahre alt – fast schon sechs, sagt sie stolz. Sie zählt zu einem der wenigen glücklichen Kinder, die im Rahmen einer Notbetreuung die Kita weiterhin besuchen dürfen. Sechs Mädchen und sechs Jungen sind in ihrer Gruppe. „Heute waren wir nur zu acht. Und einmal war ich sogar allein und musste in die andere Gruppe gehen“, erzählt Cleo auf einem Spielplatz in Friedrichshain.

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