Braunschweig/Berlin - Verstehen und lernen wollen, offen sein für Überraschungen und neue Erkenntnisse, die Bekanntes über den Haufen werfen können – das ist das Herz der Wissenschaft. Von all dem gab es in den vergangenen zwölf Monaten reichlich. Innerhalb kurzer Zeit erschienen Tausende von Studien über das Virus Sars-CoV-2 und Covid-19, die von ihm verursachte Krankheit. Natürlich baut die derzeitige biomedizinische Forschung auf Jahrzehnten von Vorarbeiten auf. Es gab aber sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Anwendung einen massiven Schub für das Verständnis von Infektions- und Entzündungskrankheiten.

Neu sind nicht nur die Intensität und Geschwindigkeit der Forschung, sondern auch die unmittelbare Relevanz für die Gesellschaft und Nähe zu ihr als Ganzes. Erkenntnisse aus Laboren und Kliniken, Interpretationen von Forschungsresultaten bestimmen auf einmal unmittelbar über das Leben von Milliarden Menschen und bilden eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Politik. Wie hat die Wissenschaft in diesem Umfeld in den vergangenen zwölf Monaten abgeschnitten? Nach unserem Gastbeitrag in dieser Zeitung vor einem Jahr über Wissenschaft in Zeiten von Corona ziehen wir Bilanz.

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