Berlin - Ab dem 1. März dürfen Friseure in Deutschland wieder öffnen. Die Lockdown-Wuschel-Frisur hat dann ein Ende. Doch so schön das ist: Ist die Öffnung der Friseurläden sinnvoll? Ist dort das Risiko, sich mit Sars-CoV-2 anzustecken, nicht besonders hoch?

Martin Kriegel, Lüftungsexperte und Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin, hat mithilfe eines Infektionsrisikomodells, das zusammen mit dem Robert-Koch-Institut und der Berliner Charité entwickelt wurde, untersucht, wie hoch das Infektionsrisiko in geschlossenen Räumen ist. Das Ergebnis: Beim Friseur oder auch im Theater sind Menschen einem niedrigeren Risiko ausgesetzt als etwa in Büros und Schulen. Immer vorausgesetzt, es werden die allgemein bekannten Hygiene-, Abstands- und Lüftungsregeln eingehalten.

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