Schade, dass Georg Schramm schon seit acht Jahren in Rente ist. Der Kabarettist war dafür bekannt, publikumswirksam vor dem „Krieg der Reichen gegen die Armen“ zu warnen. Drei Jahrzehnte lang hat der ehemalige Bundeswehroffizier und Psychologe sein scharfsinniges Kabarettprogramm von deutschen Bühnen verbreitet, einem größeren Publikum wurde er in der ZDF-Satiresendung „Neues aus der Anstalt“ bekannt. Doch es ist weder Satire noch Verschwörungstheorie, wovor die Hilfsorganisation Oxfam gerade mit einer neuen Studie warnt: dass sich in der Corona-Pandemie die Kluft zwischen Arm und Reich noch einmal bedenklich vergrößert hat. Schramm, der Experte, hätte dies zumindest unterhaltsam zu kommentieren gewusst, ohne ihn bleibt die nackte Meldung nun, was sie ist: verheerend. 

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