Jedes Jahr erinnern Aktionen zum ME/CFS-Tag an jene Kranken, die aus dem gesellschaftlichen Leben verschwunden sind, weil sie nicht mehr aus dem Haus gehen können.
Foto: #MillionsMissing

Berlin - Viele der von dieser Krankheit Betroffenen gehören zur Corona-Risikogruppe, obwohl sie oft gerade erst 20 oder 40 Jahre alt sind. Ein Großteil kann nicht mehr arbeiten, das Haus nicht mehr verlassen oder ist bettlägerig. Die Rede ist von Menschen, die an ME/CFS leiden, einer Erkrankung, die oft als Chronisches Erschöpfungssyndrom bezeichnet wird. Dahinter verbirgt sich eine der letzten großen, kaum erforschten Krankheiten. Allein in Deutschland sind schätzungsweise 250.000 Menschen betroffen, unter ihnen 40.000 Kinder und Jugendliche. Der internationale ME/CFS-Tag am 12. Mai erinnert an sie. Denn bislang gibt es für sie keine zugelassenen Medikamente, keine Therapien, keine Heilung.

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