Berlin - Reproduktionszahl, B.1.1.7 oder Spike-Proteine – in der Pandemie mussten Menschen viele neue Begriffe lernen und in kürzester Zeit, manchmal sogar täglich, komplexe Informationen über das neuartige Coronavirus verarbeiten. Das Virus bestimmt unser Leben weiterhin, wir müssen also mit vielen neuen Erkenntnissen rechnen. In unserem Quiz können Sie herausfinden, wie viel Sie über Sars-CoV-2 wissen – und ob Sie sich prägende Ereignisse merken konnten.


Coronavirus

Aktuelles, Hintergründe und Analysen finden Sie in unserem Dossier zur Coronavirus-Pandemie.

Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2

  • Übertragung: Das Bundesinstitut für Risikobewertung erklärt: „Als wichtigster Übertragungsweg des Sars-CoV-2 wird eine sogenannte Tröpfcheninfektion angesehen, bei der die Viren von infizierten Menschen über Tröpfchen – beispielsweise beim Niesen oder Husten – in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden.“

  • Symptome: Das Robert-Koch-Institut nennt in seinem „Corona-Steckbrief“ als häufigste Anzeichen bei Covid-19 Husten (bei 45 Prozent der erfassten Fälle) und Fieber (38 Prozent). Daneben würden von vielen Patienten auch Schnupfen (20 Prozent) und ein Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns (15 Prozent) gemeldet.

  • Nachweis: Beim Verdacht auf das Coronavirus Sars-CoV-2 wird der Erreger in der Regel mit einem molekularbiologischen Test nachgewiesen. Zunächst nimmt ein Arzt eine Probe aus den Atemwegen eines Patienten. Spezialisten bereiten diese Probe dann im Labor auf und suchen mit einem sogenannten PCR-Test nach dem Erbmaterial des Virus. Vereinfacht gesagt wird dabei ein bestimmter Abschnitt des Viren-Erbguts millionenfach kopiert und farblich markiert. Sind bestimmte Farbsignale vorhanden, handelt es sich um eine „positive Probe“.

  • Schutz: Abstand halten, regelmäßiges gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge. Diese Hygienemaßnahmen helfen, die Verbreitung des Erregers Sars-CoV-2 einzudämmen. Gleichzeitig ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und Lüften sinnvoll, um das Risiko einer Übertragung der Erreger von Atemwegserkrankungen auf andere Menschen zu verringern.