Berlin/München - Sie waren lang ersehnt und vor allem vor den Weihnachtsfeiertagen heiß begehrt. Doch nun gibt es ernüchternde Neuigkeiten zu den Antigen-Schnelltests zum Nachweis von Sars-CoV-2. Denn immer mehr Studien von unabhängigen Instituten zeigen, dass so einige dieser Produkte weniger zuverlässig eine Infektion anzeigen als von den Herstellern behauptet.

Auf dieses Problem weist auch ein Positionspapier des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin zu Covid-19 hin. Zwar erkennen die Autoren durchaus an, dass die Tests „bei korrekter Abstrich-Entnahme und Testdurchführung hochinfektiöse Personen rasch identifizieren“ können. Die diagnostische Sensitivität der Antigen-Schnelltests sei jedoch limitiert. Ein negatives Testergebnis könne deshalb kein „Freifahrtschein“ sein. Alle Hygienemaßnahmen müssten weiter eingehalten werden.

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