Berlin - Ende August hat die Wissenschaftsjournalistin und Diplom-Biologin Cornelia Stolze für die Berliner Zeitung einen Text über Genesene geschrieben. Sie kritisierte darin, dass es wissenschaftlich nicht viel Sinn mache, dass von einer Corona-Infektion Genesene lediglich für ein halbes Jahr als geschützt gelten und sie sich impfen lassen müssen, um ihre Rechte und Freiheiten zurückzubekommen. Ihr Argument: Zahlreiche Studien hätten gezeigt, dass eine durchgestandene Infektion eine langfristige, womöglich lebenslange Immunität verleihe. Auch davon, dass der Immunschutz sechs Monate nach der Infektion verschwunden sei, könne keine Rede sein. Stolze kritisierte zudem, dass in Deutschland ein Antikörpertest nicht als Immunitätsbescheinigung anerkannt werde. Der Artikel stieß auf großen Andrang, wurde hundertfach geteilt. Der Berliner Molekularbiologe Emanuel Wyler hat sich den Artikel genauer angesehen – und widerspricht. Ein Gastbeitrag.

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