Boston/Mainz - Eine starke Feinstaubbelastung könnte möglicherweise zu einem Anstieg der Covid-19-Sterberate führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Biostatistikern der amerikanischen Harvard University, die im Fachblatt „Science Advances“ veröffentlicht wurde. Schon davor hatten Arbeiten unter anderem aus Deutschland einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und dem Verlauf von Covid-19-Erkrankungen nahelegt. Experten sind indes vorsichtig bei der Bewertung dieses Zusammenhangs.

Für die aktuelle Analyse verglichen die Forscher die Luftqualität in 3089 US-Countys und die Covid-19-Todeszahlen in den entsprechenden Regionen. Konkret wertete das Team um die Biostatistiker Xiao Wu und Francesca Dominici die durchschnittliche Konzentration sogenannter PM-2,5-Partikel im Zeitraum von 2000 bis 2016 in den untersuchten Countys aus. PM-2,5-Partikel sind Feinstaubteilchen mit einer Größe von maximal 2,5 Mikrometern (Millionstel Meter). Dann suchten die Forscher nach Verbindungen zwischen diesen Daten und den Covid-19-Todeszahlen bis zum 18. Juni 2020.

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