São José dos Campos/Leipzig/München - Erderwärmung, Rodungen, Trockenheit, Brände: Das Amazonas-Gebiet gibt einer Studie zufolge inzwischen mehr Kohlenstoff an die Erdatmosphäre ab, als es aufnimmt. Jahrzehntelang entzog der größte Regenwald des Planeten der Lufthülle große Mengen Kohlendioxid (CO2) und dämpfte so den Klimawandel.

Das habe sich geändert, berichtet ein Team um Luciana Gatti vom brasilianischen Nationalen Institut für Weltraumforschung (Inpe) nach fast 600 Messflügen im Fachblatt Nature. Demnach hat das Gebiet von 2010 bis 2018 pro Jahr etwa 290 Millionen Tonnen Kohlenstoff emittiert. Vor allem – aber nicht nur – wegen der vielen Brände.

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