Berlin/Durban - Die Sardine verdient, bevor wir an dieser Stelle zu einem Event kommen, das ihr zuhauf den Garaus macht, eine eingehendere Betrachtung. So viel Zeit muss sein. Sardina pilchardus also ist nach der schönen Mittelmeerinsel Sardinien benannt und gehört zur Familie der Heringe. Aufgrund ihrer weitreichenden Wanderungen gelten die hübsch silbrig schillernden Tiere auch als Nomaden der Weltmeere. Die bis zu 27 Zentimeter langen Fische besiedeln gern flache Wasserbereiche in der Nähe von Küsten, dabei bilden sie große Schwärme, die im Sommer nach Norden und im Winter südwärts wandern. Fressfeinde wie Haie, Delfine und Wale müssen angesichts der Vielzahl des Angebots nur noch zuschnappen.

Hier kommt dann auch der Mensch ins Spiel, der dem beliebten Speisefisch mit Ringwaden und Treibnetzen zu Leibe rückt und ihn entweder, wie hierzulande beliebt, in ölgefüllte Dosen quetscht, oder – in Ländern wie Portugal und Spanien – auf dem Grill wendet, bis er schön knusprig ist.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.