Berlin - Die Wissenschaftsstadt Berlin erhält ein wertvolles neues Vorzeigeprojekt: einen bislang einzigartigen internationalen Preis im Bereich der Qualitätssicherung in der Forschung. Der „Einstein Award for Promoting Quality in Research“ werde im November 2021 erstmals verliehen, teilte die Einstein-Stiftung Berlin mit, die die Auszeichnung auslobt. Der Preis ist mit insgesamt 500.000 Euro dotiert und kann in drei Kategorien, an Einzelpersonen, Institutionen und Nachwuchsforschende, vergeben werden. Damit sollen Wissenschaftler und/oder Institutionen ausgezeichnet werden, die grundlegend zur Verbesserung der Qualität von Forschung und Belastbarkeit von Forschungsergebnissen beitragen.

Zum Vergleich: Mit den viel beachteten Nobelpreisen erhalten die Laureaten pro Kategorie rund 950.000 Euro – oft jedoch teilen sie sich den Betrag zu zweit oder dritt. Als höchstdotierter internationaler Forschungspreis Deutschlands gilt die Alexander von Humboldt-Professur, die mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotiert ist. Sie wird von der in Bonn ansässigen Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben. Der Preis der Einstein-Stiftung wird ermöglicht durch eine Spende der Damp-Stiftung, die das Preisgeld über zehn Jahre zur Verfügung stellt.

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