Berlin - Deutschlands Kinder sind zu dick, doch selten liegt es daran, dass sie sich falsch ernähren. Ebenso selten ist ein Mangel an Bewegung als Ursache auszumachen. Das Energiegleichgewicht ist schlecht ausgesteuert, was wiederum mit dem Hormon Leptin zusammenhängt. Es reguliert Hunger und Sättigung und beeinflusst so das Körpergewicht. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) weist jetzt noch einmal darauf hin. Anlass ist die „Hormonwoche“ vom 18. bis 25. September.

15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen drei und 17 Jahren leiden an Übergewicht, 5,9 Prozent von ihnen an Adipositas. Langzeitstudien des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur gesundheitlichen Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) belegen außerdem, dass der Hang zur Adipositas mit dem Alter zunimmt. Zwischen drei und sechs Jahren liegt die Rate noch bei rund zwei Prozent, zwischen 14 und 17 Jahren bei 8,5 Prozent. Jungen und Mädchen sind gleich stark betroffen.

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