MT-Aufnahme des Gehirns
Foto: imago images/Panthermedia

BerlinDer Brite Steven Thorpe entkam nur knapp dem Tod. Nach einem schweren Autounfall war er von den behandelnden Ärzten für hirntot erklärt worden. Auf Drängen seiner Eltern wurde eine weitere Ärztin hinzugezogen, die zu einer anderen Diagnose kam. Tatsächlich wachte der damals 17-jährige Thorpe wieder auf und nahm vier Jahre nach dem Unfall ein Studium auf.

Experten zufolge wäre Thorpe in einem deutschen Krankenhaus nicht für hirntot erklärt worden, auch weil hier gravierend andere Richtlinien für diesen Schritt gelten. Dennoch sind Fälle wie dieser ein Grund dafür, dass sich viele Menschen bei dem Thema gruseln – insbesondere wenn es um eine Organspende geht. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie ein Hirntod eigentlich festgestellt wird, wer die Kriterien dafür bestimmt und wie sicher diese sind.

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