Nicht nur die Weißwurst, auch der Weißstorch fühlt sich wohl im flächengrößten deutschen Bundesland, dem Freistaat Bayern. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein vermeldet, dass in diesem Jahr mehr als 1500 Weißstorchenjunge im Freistaat flügge geworden sind. Seit Jahren steige der bajuwarische Bestand. „Wir haben jedes Jahr einen neuen Rekord an Storchenpaaren“, sagt Oda Wieding, Expertin für den Weißstorch (Ciconia ciconia)  beim LBV. Nach den diesjährigen Zählungen haben über 750 Paare Nester besetzt, davon hätten über 600 von ihnen erfolgreich gebrütet.

Dabei startete die Brutpflege im Frühjahr 2020 recht ungünstig, weil regnerisch, was für die Jungtiere nicht gut ist. Sie werden kalt und nass und bekommen weniger Futter. Denn die Eltern schützen dann lieber den Nachwuchs im Nest, als auf Nahrungssuche zu gehen. Bei zwei Tagen Dauerregen könne das schon kritisch werden, berichtet Wieding. 

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.