Berlin - Es werden laufend mehr. Mittlerweile befinden sich 44 der 198 Projekte zur Entwicklung von Impfstoffen gegen Sars-CoV-2 in klinischen Tests, werden also bereits an Menschen erprobt. Besonders weit gediehen sind Kandidaten, die auf neuartigen Technologien basieren. Das bedeutet, dass sie auch immunologisch ganz anders wirken als herkömmliche Vakzine – und das könnte ein Vorteil sein.

Die traditionellen Impfstoffe basieren meist auf Erreger-Proteinen. Bei den neuen Technologien hingegen wird Erbmaterial von Sars-CoV-2 in den Körper eingeschleust und erst dort in Proteine übersetzt, die dann eine Immunreaktion auslösen sollen. Die Forscher brauchten Anfang 2020 nicht mal Virusmaterial, um mit der Entwicklung anzufangen. Es reichte die veröffentlichte Gensequenz. Darum sind diese Impfstoffe auch schon am weitesten im Zulassungsprozess.

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