Teich in der Nahtstelle der kontinentalen Erdplatten im Thingvellir-Nationalpark. 
Foto: imago images/McPHOTO/Metzger

Die Corona-Krise bietet Erdbeben-Forschern ungeahnte Chancen. Durch den wochenlangen Stillstand vieler gesellschaftlicher Bereiche ist es auch auf der Erdoberfläche ruhiger geworden. Die Folge: Erdbeben-Signale waren besser zu erkennen als vor dem Corona-Lockdown. „Die Abnahme der Bodenbewegung war an vielen Stationen deutlich messbar“, sagt Seismologe Joachim Ritter vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Mit der schrittweisen Rückkehr zum normalen Leben rumort es inzwischen auf der Erdoberfläche wieder mehr.

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