Berlin - „Es war doch nur ein Zellhaufen und kein echtes Kind“ – Nicht selten müssen sich Frauen nach einer Fehlgeburt Bagatellisierung von Freunden oder Angehörigen anhören. Egal ob sich die Frau in der frühen oder späten Phase der Schwangerschaft befand: „Wenn das Bindungsgefühl da ist, ist es ein gravierender Verlust, der ein traumatisches Ereignis darstellen und zu einer heftigen Trauerreaktion führen kann“, sagt die Berliner Psychologin Sophie Kaczmarek-Nitsch. Ein Gespräch darüber, wie sich ein Abort auf Körper und Psyche auswirkt, wieso es nicht ratsam ist, sich in die nächste Schwangerschaft zu stürzen, das Abschiednehmen vom fehlgeborenen Kind und die gesellschaftliche Tabuisierung des Themas.

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