BerlinEs ist entschieden: Deutschland geht nicht den britischen Weg, sondern impft nach Vorschrift. Überlegungen, die zweite Corona-Impfung später als vorgesehen zu verabreichen, hat die am Robert-Koch-Institut angesiedelte Ständige Impfkommission (Stiko) eine Absage erteilt. Eine Verlängerung der Intervalle war ins Spiel gebracht worden, um der anfänglichen Knappheit der Impfstoffe entgegenzuwirken. 

„Wir haben die Daten zu dieser Frage intensiv auf den Prüfstand gestellt. Letztendlich gibt es eine Reihe von Argumenten, warum wir uns nicht zu einer Verlängerung der Intervalle durchringen konnten“, sagte der Vorsitzende der Stiko, Thomas Mertens, bei einem Pressegespräch des Science Media Center am Montagmittag. Vor allem seien die Daten zur Wirksamkeit der ersten Impfung zu dünn gewesen. „Wir können nur etwas empfehlen, was gesichert sicher ist“, sagt der Virologe und ehemalige Ärztliche Direktor des Instituts für Virologie an der Universitätsklinikum Ulm.

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