Kambodscha, Phnom Penh: Kinder spielen zwischen den Fischerbooten am Zusammenfluss von Mekong und dem See Tonle Sap.
Kambodscha, Phnom Penh: Kinder spielen zwischen den Fischerbooten am Zusammenfluss von Mekong und dem See Tonle Sap.
Foto: dpa/Shaun Turton

Phnom Penh - Das Flussbett auf der Chroy-Changvar-Halbinsel führt kaum Wasser, im matschigen Boden häuft sich Müll. Der Fischer Ho San steht neben seinem Holzboot und blickt auf den Punkt, wo der Fluss Tonle Sap in den legendären Mekong mündet. „Man kann am Schlamm erkennen, bis wo das Wasser normalerweise reicht“, sagt der 31-jährige Kambodschaner. „So niedrig haben wir den Wasserpegel noch nie gesehen. Wir werden Hunger leiden.“ Schon das zweite Jahr in Folge erleben die Menschen am Mekong eine verheerende Dürre. Dabei ist der Strom, der durch ein halbes Dutzend Länder Südostasiens fließt, für die Ernährung und den Lebensunterhalt von geschätzten 60 Millionen Menschen von lebenswichtiger Bedeutung.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.