Aus ökonomischen Gründen setzen Kliniken vermehrt Einwegbestecke zur Patientenversorgung ein, dies verbraucht jedoch große Mengen wertvollen Edelstahls und ist ökologisch fragwürdig.
Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Freiburg/Berlin - Nach wenigen Schnitten ist der Verband ab - und die Edelstahlschere landet im Müll. Wenn der Freiburger Klinikarzt Andreas Thomsen und seine Kollegen Patienten versorgen, füllen sich die Eimer sehr schnell mit Einmal-Instrumenten aus Edelstahl. „Weil wir für verschiedene Arbeitsschritte am selben Patienten immer wieder neue Geräte nutzen müssen, kommen zum Beispiel bei einem Verbandswechsel schon mal zwei Scheren und zwei Pinzetten zusammen“, so Thomsen. „Das scheint aber für die Klinik wirtschaftlicher zu sein, als die Instrumente zu sterilisieren.“

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