Berlin/Duisburg - Vor zehn Jahren starb im Berliner Zoo ein kleiner Pelztier-Star namens Knut. Seine Geschichte hat viele Menschen bewegt, weltweit schlossen Tierliebhaber den kleinen Eisbären und dessen Pfleger ins Herz. Das lag auch an der besonderen Aufzucht: Nachdem Knuts Mutter ihren Nachwuchs nicht angenommen hatte, wurde das Jungtier rund um die Uhr vom 2008 verstorbenen Thomas Dörflein umsorgt, der eigens ein Zimmer im Zoo bezog, um Knut alle vier bis sechs Stunden mit Nahrung versorgen zu können.

Dank der Anwesenheit von Kamerateams konnte man das Heranwachsen des Tieres, die Beziehung, die zwischen ihm und einem Menschen entstand, so nah verfolgen wie noch nie zuvor. Es ist eine Berliner Ausnahmegeschichte, die sich in dieser Form wohl nicht wiederholen wird. Aber ein Blick nach Duisburg, genauer gesagt ins Koala-Gehege des dortigen Zoos, weckt doch zumindest ein paar Erinnerungen, was die Handaufzucht und die Hinwendung von Tieren zum Menschen angeht.

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