Amsterdam - Der Covid-19-Impfstoff AZD1222 des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca – neuerdings Vaxzevria genannt – steht seit einigen Tagen erneut im Fokus der EMA. Am Donnerstag teilte die Europäische Arzneimittel-Agentur mit, „dass ungewöhnliche Blutgerinnsel mit niedrigen Blutplättchen als sehr seltene Nebenwirkungen von Vaxzevria aufgeführt werden sollten“. Zu diesem Schluss ist der Sicherheitsausschuss PRAC gekommen.

Da die Fälle von Hirnvenenthrombosen nur sehr selten auftreten, empfiehlt die EU-Arzneimittelbehörde die Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca uneingeschränkt für alle Menschen ab 18 Jahren weiter. „Covid-19 ist eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung. Jeder Impfstoff, den wir einsetzen können, ist wichtig“, sagte EMA-Chefin Emer Cooke während einer Pressekonferenz am Donnerstag in Amsterdam. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken.

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