Berlin - Am Mittwoch ist es wieder so weit: Bund und Länder tagen, um die Frage zu klären, ob der seit 16. Dezember geltende harte Lockdown verlängert werden muss. Damit werden auch Stimmen von Politikern, Juristen oder Journalisten immer lauter, die in den Einschränkungen von jeher einen Angriff auf grundgesetzlich garantierte Freiheitsrechte sehen. So wie der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz, der in den Corona-Maßnahmen eine Gefährdung für den Rechtsstaat sieht, wie er bei einem Auftritt in Halle sagte. Oder die bekannte Berliner Hutmacherin Rike Feurstein, die der Meinung ist, dass die Politik wegen eines „höchstwahrscheinlich gar nicht bestehenden Notstandes“ die Demokratie opfere. Fast wöchentlich schlucke ich meine Frustration über solche Aussagen und Forderungen herunter. Aber jetzt reicht es. 

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