Anfang des Jahres waren sie begehrte Mangelware, nun sind sie überall zu haben: Einwegmasken als Mund-Nasen-Schutz.
Foto: imago images

Berlin - Im Laufe der Corona-Pandemie mussten Experten häufig ihre Einschätzungen korrigieren. Besonders auffällig war das beim Thema Schutzmasken. Anfangs riet man ganz davon ab. Dann wurde eine Zeit lang betont, dass Masken keinen Selbstschutz böten, wohl aber Mitmenschen vor Ansteckung bewahren könnten. Inzwischen sind sich Experten überwiegend einig, dass selbst einfache OP-Masken für beiderlei Zwecke sinnvoll sind. Dass auch die zögerliche Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit Anfang Juni in bestimmten Situationen zum Masketragen rät, ist einem deutschen Mediziner zu verdanken, der seit vielen Jahren in Kanada forscht. Holger Schünemann, Professor an der McMaster University in Hamilton, hat zusammen mit Kollegen die Datenlage analysiert und im Fachmagazin Lancet veröffentlicht.

Herr Professor Schünemann, Sie haben systematisch alle Studien ausgewertet, die untersuchen, wie gut Masken vor einer Ansteckung mit Coronaviren schützen. Was war Ihr wichtigstes Ergebnis?

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