Berlin - „Sprechen Sie nicht gerne über Ihre Gefühle?“ Mit dieser Frage auf Plakaten in Berliner U-Bahnen suchten die Emotionsforscherin Carlotta Welding und ihre Kollegen vor einigen Jahren nach Menschen, die von Gefühlsblindheit betroffen sind. Zu ihrer Überraschung meldeten sich Tausende. Nur ein kleiner Teil war tatsächlich für ihre Studien an der Freien Universität Berlin geeignet,  doch die Resonanz zeigte ihr schon damals: Es gibt in unserer Gesellschaft ein großes unerfülltes Bedürfnis, besser mit den eigenen Gefühlen umzugehen. Nun will sie Menschen nicht nur mit ihrem neuen Buch („Fühlen lernen“), sondern auch ganz praktisch dabei helfen, ihre Emotionen besser zu verstehen.

Berliner Zeitung: Frau Welding, Sie erforschen Gefühlsblindheit. Was ist das?

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