London - Schätzungsweise elf Millionen Todesfälle im Jahr sind weltweit gesehen auf ungesunde Ernährung wie zu viel zuckerhaltige Getränke oder zu wenig Gemüse zurückzuführen. Das sei jeder fünfte Todesfall, schreiben internationale Forscher im Fachblatt „The Lancet“. Hierzulande gab es im Jahr 2017 demnach 162 Todesfälle pro 100.000 Einwohner, die ungesunder Ernährung zuzurechnen sind.

Damit verursache schlechte Ernährung mehr Todesfälle als das Rauchen oder Bluthochdruck, so das Fazit der Forscher des Institute for Health Metrics and Evaluation (IMHE). Als Vergleich: Direkt an den Folgen von Tabakkonsum starben im selben Zeitraum 8 Millionen Menschen, 10,4 Millionen an den Folgen von Bluthochdruck. Das Hauptproblem ungesunder Ernährung sei ein zu niedriger Konsum von Vollkornprodukten (weniger als 125 Gramm pro Tag) und ein zu hoher Konsum von Salz, schreiben die Forscher.

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