Berlin - Von der Ukraine ist mitunter als „Kornkammer Europas“ die Rede. Die dortigen humusreichen Schwarzerde-Böden gehören zu den besten Ackerflächen der Welt. Das Land exportiert etwa 70 Millionen Tonnen Getreide pro Jahr – Weizen, Mais und andere Sorten. Doch durch den Krieg werde das Land in diesem Jahr wohl als Exporteur ausfallen, sagen Ökonomen. „Die Lage ist schlimm, in einigen Ecken katastrophal. Mit einer Aussaat rechnen wir noch nicht mal“, zitierte jüngst der Deutschlandfunk den ukrainischen Agrarunternehmer Alex Lissitsa. Hinzu kommt, dass Russland und die Ukraine führende Exporteure von Düngemitteln und Ölsaaten sind. Letztere sind Samen, aus denen man Sonnenblumen-, Raps-, Soja- und Leinöl gewinnt.

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