Kiel - Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Etwa jeder Fünfte erkrankt irgendwann im Leben daran. Doch obwohl es einige Kernsymptome gibt, wird die Krankheit oft nicht erkannt. Gerade in der Frühphase zeigt sie sich oft durch Symptome wie Schlafstörungen, Schmerzen, Müdigkeit, Angst und Unruhe, die auch auf andere Erkrankungen hinweisen könnten. Später folgen Antriebsmangel,  Interessenverlust, Freudlosigkeit, gedrückte Stimmung, Hoffnungslosigkeit.

„10 bis 15 Prozent aller Patienten mit wiederkehrenden schwer ausgeprägten depressiven Phasen sterben durch Suizid“, heißt es auf der Internetseite Neurologen und Psychiater im Netz. „Es gehört neben medizinischem Fachwissen viel psychiatrische Erfahrung dazu, um eine Depression schnell und sicher zu diagnostizieren“, schreiben die Experten. Für Allgemeinärzte und Patienten wurden Fragebögen entwickelt, um eine Depression erkennen zu können. Doch nun ist Forschern ein weiterer Schritt gelungen. Sie haben einen möglichen Biomarker für Depressionen gefunden. Ihre Ergebnisse stellen sie in einer Studie im Journal Molecular Psychiatry vor.

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