Großflächige Zerstörung des klimawichtigen Amazonas-Regenwaldes in Brasilien, um Weideland zu schaffen. Aus solchen Ländern sollten keine Produkte mehr gekauft werden, fordern Forscher.
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imago images/Westend61

Exeter - Die aktuellen globalen Zusagen zur Bekämpfung des Klimawandels ähnelten der Erklärung einer Pandemie ohne Plan für Abstandsmaßnahmen, sagen britische Forscher. Im Pariser Abkommen hätten sich die Nationen darauf geeinigt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Doch die Regierungen betrieben „Klima-Heuchelei“. Während sie offiziell das Abkommen unterstützten, verfolgten sie weiter klimaschädliche Strategien, indem sie zum Beispiel die fossile Brennstoffindustrie subventionierten und Wälder zerstörten. So schreiben Wissenschaftler der University of Exeter in der Fachzeitschrift „Global Sustainability“.

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