Berlin - In der Debatte um Strategien gegen die Corona-Pandemie kommt erneut der Vorschlag auf, nicht gegen Sars-CoV-2 geimpfte Patienten mit höheren Beiträgen zu belasten. Burkhard Ruppert, Vorstandvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin (KV), forderte am Mittwoch in der „Abendschau“ des RBB als Sofortmaßnahme gegen die vierte Welle neben einem Lockdown für Ungeimpfte zusätzlich „eine Kostenbeteiligung beziehungsweise eine Anhebung des Krankenkassenbeitrags für solche Menschen, die ungeimpft sind und die in der Klinik behandelt werden müssen“. Die Forderungen „sind drastisch, sie wirken auch drastisch, und sie sind notwendig, weil wir jetzt an einem Punkt sind, wo wir einfach die Neuinfektionen mit der Impfrate, die wir haben, nicht mehr einfangen können“.

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