Berlin - Der Begriff „Rasse“ bleibt vorerst im Grundgesetz – obwohl sich die Große Koalition geeinigt hatte, ihn zu streichen. Und obwohl Forscher argumentieren: Es sei wissenschaftlich widerlegt, dass es so etwas wie menschliche Rassen gebe. Doch für eine Verfassungsänderung brauche es mehr Zeit, „als die verbleibende Legislaturperiode uns lässt“, hieß es aus der GroKo nach den Debatten von Fachleuten. Ein Wissenschaftler, der sich stark gegen die Anwendung des Begriffs „Rasse“ auf Menschen ausspricht, ist der Genetiker Johannes Krause. Er ist so etwas wie ein Shooting-Star der noch jungen Archäogenetik, die Erbmaterial aus tausende Jahre alten Knochen analysiert.

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