Berlin - Wenn Kinder Opfer von Gewalt werden, sind die Menschen in Aufruhr. Viele fordern dann reflexartig härtere Gesetze, um ihrer Wut Ausdruck zu verleihen. Das ist verständlich, denn Kinder brauchen unseren besonderen Schutz, sie können sich nicht selbst wehren, wie es Erwachsene tun.

Doch es herrscht eine Unwucht in dieser Gesellschaft. Denn am anderen Ende des Lebens, im Alter, sieht es anders aus: Wenn Alte zu Opfern werden, gerade dort, wo sie den größten Schutz genießen sollten, in Krankenhäusern, in Heimen, dann sind die Leute oft ganz still. Dieselben Menschen, die sich sofort empören, sobald es um Gewalt an Kindern geht, zeigen einen merkwürdigen Gleichmut, wenn sie von Skandalen in der Pflege hören. Woran liegt das?

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