Berlin - Herpesviren sind Profis im Versteckspielen. Es gibt eine ganze Reihe von ihnen, die den menschlichen Körper infizieren, und sich danach für immer in verschiedene Zelltypen zurückziehen – wo sie in einem Ruhezustand verharren, um vom Immunsystem nicht erkannt und attackiert zu werden. Wie das typische Herpes-simplex-Virus-1, das laut einer Studie im Plos One rund zwei Drittel aller Menschen unter 50 Jahren in sich tragen und zu unangenehmen Bläschen im Mund- und Gesichtsbereich führen kann. „Es gibt noch acht weitere humane Herpesviren“, erklärt Benedikt Kaufer, Projektleiter der Gruppe „Virale Integration, Tumorigenese und Virus-Evolution“ an der Freien Universität Berlin. „Entsprechend unterschiedlich sind die Krankheitsbilder, die sie verursachen können, wie Pfeiffersches Drüsenfieber bis hin zu Krebserkrankungen“, sagt er.

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