Dies ist kein Coronavirus: Influenzavirus in einer Computerillustration - mit den Oberflächenproteinen Hämagglutinin (violett) und Neuraminidase (grün).
Foto:
Getty Images/Science Photo Library

New Haven - Mit dem Ende des Sommers rückt auch die Grippesaison näher. Dabei könnte das Immunsystem einen überraschenden Verbündeten haben. Mediziner der US-amerikanischen Yale University berichten, dass eine Infektion mit Rhinoviren - sie sind die häufigste Ursache für Erkältungen - zumindest für kurze Zeit einen Schutz vor Grippeviren bieten könnte, da die Abwehrkräfte des Körpers mobilisiert werden. Ob dieser Mechanismus unter Umständen auch eine bessere Abwehr des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 bedeuten könnte, lasse sich indes noch nicht sagen, erläutern die Forscher im Fachblatt Lancet Microbe.

Anlass für die Untersuchung der Wissenschaftler um Ellen Foxman von der Yale School of Medicine war ein Rätsel um das Schweinegrippevirus H1N1, welches sich 2009 zunächst in Nordamerika ausbreitete und zu zahlreichen Todesfällen führte: Obwohl erwartet worden war, dass die Fallzahlen im Herbst – also zu einer Zeit, in der zusätzlich Erkältungen umgehen – auch in Europa spürbar ansteigen würden, blieb dieser Anstieg aus.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.