Berlin - Forschende, Pädagogen, Kinderärztinnen und Politiker streiten seit Wochen über die Frage, ob Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gegen Sars-CoV-2 geimpft werden sollen. Noch ist kein Mittel in Europa zugelassen, auch eine Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission aus (Stiko) steht aus. Trotzdem spricht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von einem Impfangebot und kündigte bereits eine Corona-Impfung für Heranwachsende bundesweit bis Ende August an. Der Berliner Kinderarzt Jakob Maske findet es grotesk, dass die Bundesregierung beim Thema so vorausprescht und sich von der Stiko, also ihrem eigenen Beratungsgremium, loslöst.

Berliner Zeitung: Herr Maske, Sie haben in Berlin-Schönberg eine Kinderarztpraxis. Fragen Eltern bei Ihnen vermehrt wegen einer Corona-Impfung für ihre Kinder nach? 

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