Berlin - Eigentlich ist es Irrsinn: Jahr für Jahr werden 26 bis 28 Millionen Bäume abgesägt, um an Weihnachten in deutschen Wohnzimmern zu stehen. Die meisten sind dann sechs bis zwölf Jahre alt, wenn sie gefällt werden. Nach ein, zwei Wochen mit Lichtern, Kugeln und Glitzer landen sie bei der Stadtreinigung. Schon im 16. Jahrhundert wurden im Elsass hin und wieder Nadelbäume ins Haus geholt und geschmückt. Ein flächendeckender Brauch wurde das aber erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als deutsche Förster vermehrt Tannen und Fichten pflanzten.

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