Dortmund/Hamburg - Die Schlagzeilen stimmen zuversichtlich: 90 Prozent und mehr Schutz vor einer Erkrankung sollen die Corona-Impfstoffkandidaten von Moderna und Biontech/Pfizer bieten, ein Vakzin des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca vermeldet immerhin mindestens 70 Prozent Wirksamkeit. Alle Hoffnungen richten sich nun darauf, dass die Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Erregers in absehbarer Zeit aufzuhalten und die Pandemie einzudämmen. Doch wie lange hält der Schutz, den die Impfstoffe versprechen?

Noch können keine Langzeitstudien vorliegen, die entsprechende Antworten liefern. Die Frage nach der Immunität gegen Sars-CoV-2 ist momentan von vielen Unsicherheiten begleitet. So berichteten in den vergangenen Monaten einige Studien von Erkrankten, bei denen die Zahl der Antikörper schon kurz nach einer Infektion – zumindest bei milden Verläufen – rapide sank. Heißt das, der betreffende Mensch kann sich erneut mit dem Erreger anstecken und erkranken? Und gilt das Gleiche auch für die potenziellen Impfstoffe? Lässt ihr Schutz also auch rasch wieder nach?

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