Berlin - Nicht nur in Altenheimen, auch in Flüchtlingsunterkünften kam es in der jüngsten Vergangenheit vermehrt zu Corona-Ausbrüchen. Diese wären eindeutig vermeidbar gewesen, sagt Gesundheitswissenschaftler und Sozialepidemiologe Jacob Spallek. Die tieferliegende Ursache sieht Spallek, dessen Forschungsinteresse Migration und Gesundheit gilt, in einem Gesundheitswesen, das nicht für alle Menschen gleich offen ist. Der Forscher plädiert deshalb für ein faires, inklusives System, das letzten Endes auch Kosten spare. Ein Gespräch darüber, wie es gelingen kann, Gesundheitsversorgung allen gleichermaßen zugänglich zu machen.

Berliner Zeitung: Herr Spallek, Sie forschen zur Schnittstelle von Gesundheitspolitik und Migration. Welche Fragen stellen Sie sich?

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