Berlin/Marburg - In Deutschland sind mehrere Impfstoffe gegen das Coronavirus in der Entwicklung. Neben dem in einigen Ländern bereits zugelassenen RNA-Vakzin der Firmen Biontech aus Mainz und einem ähnlichen Impfstoff der Firma Curevac aus Tübingen ist der dritte Hoffnungsträger ein Mittel eines akademischen Konsortiums des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung. Diesen sogenannten Vektorimpfstoff hat Stephan Becker, Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Marburg, zusammen mit Kollegen von den Universitäten in Hamburg und München entwickelt. Das Mittel basiert auf einem harmlosen Pockenvirus, das mit genetischem Material des Coronavirus versehen ist. Es befindet sich erst in der Phase der ersten klinischen Tests. Dass andere Impfstoffe weiter sind und auch in Europa kurz vor der Zulassung stehen, sei eher ein Ansporn für ihn und seine Kollegen, berichtet Becker. Allerdings könnten sich nun die Bedingungen für die großen klinischen Tests verschärfen.

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