Berlin - Am Sonntagabend saß Jens Spahn bei Anne Will in der ARD und tat mal wieder so, als habe er alles im Griff. Das kann er gut, der Gesundheitsminister: so tun als ob. Es mehren sich jedoch Stimmen, die behaupten: Es ist das Einzige, was er gut kann, sich als kompetent verkaufen. Die Realität sieht zu oft anders aus als Spahn es uns weismachen will. 

Vergangene Woche war es das Kinderimpfen, das er dringend anregte. Doch nach wie vor ist völlig unklar: Wie denn jetzt? Sollen Kinder beziehungsweise Jugendliche demnächst bevorzugt geimpft werden, oder doch nicht? Nach Wochen der Diskussionen stellte sich beim Impfgipfel heraus: War wohl nix mit Spahns Vorstoß, der gesagt hatte: „Ein Weg zum regulären Unterricht nach den Sommerferien ist das Impfen der Jugendlichen.“

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